Sonntag, 13. August 2017

Alles aus dem Schattenjägeruniversum - Guide

Hey.
Dieser Post ist der Auftakt zu meiner neuen Buch-Guides Reihe.
Sorry, aber mir ist kein besserer Name eingefallen.
In diesen Posts stelle ich euch alle Bücher von einer Autorin, oder einer Reihe vor und sage euch womit ihr am besten starten solltet usw.
Heute widme ich mich erstmal allen Büchern aus dem sogenannten "Schattenjägeruniversum" von Cassandra Clare.






 



Ich persönlich würde euch empfehlen, obwohl ich selbst nicht damit begonnen habe, mit der Chroniken der Schattenjäger-Reihe zu beginnen. Also Clockwork Angel, Clockwork Prince und Clockwork Princess.
Denn obwohl die Bücher nach den Chroniken der Unterwelt geschrieben und veröffentlicht wurden, spielen sie früher. Also im 19.Jahrhundert und City of Bones spielt im 21. Jahrhundert. Deswegen wäre es schlauer mit dieser Reihe zu beginnen, aber natürlich könnt ihr die Bücher in der Reihenfolge lesen, in der ihr wollt.
Hier noch der Klappentext zum ersten Band:

London, 1878. Ein mysteriöser Mörder treibt in den dunklen Straßen der Stadt sein Unwesen. Ungewollt gerät Tessa in den Kampf zwischen Vampiren, Hexenmeistern und anderen übernatürlichen Wesen. Als sie erfährt, dass auch sie eine Schattenweltlerin ist und zudem eine seltene Gabe besitzt, wird sie selbst zur Gejagten. Doch dann findet sie Verbündete, und zwar ausgerechnet im Institut der Schattenjäger. Dort trifft sie nicht nur auf James, hinter dessen zerbrechlicher Schönheit sich ein tödliches Geheimnis verbirgt, sondern auch auf Will, der mit seinen Launen jeden auf Abstand hält – jeden, außer Tessa. Tessa ist völlig hin- und hergerissen, und weiß nicht, wem sie trauen soll. Schließlich sind die Schattenjäger ihre natürlichen Feinde.  
 
Mir haben wirklich alle drei Teile sehr gut gefallen und alle haben 4,5 oder 5 von 5 Sterne bekommen. Ich kann die Reihe nur jedem empfehlen der gerne Fantasy liest, oder generell gerne Bücher von Cassandra Clare liest.
Obwohl ich Bücher die in der Vergangenheit spielen nicht gerne mag mochte ich die Reihe fast so gerne wie Chroniken der Unterwelt und ich finde die Reihe ist perfekt um mit dem ganzen Schattenjägeruniversum anzufangen.










 




Weitermachen würde ich dann mit der Chroniken der Unterwelt - Reihe. Also City of Bones, City of Ashes, City of Glass, City of Fallen Angels, City of Lost Souls und City of Heavenly Fire. Man kann die Reihe aber natürlich auch vor Chroniken der Schattenjäger lesen, so wie ich.

Hier mal der Klappentext von City of Bones:
Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?

Auch diese Reihe kann ich jedem nur empfehlen und sie ist eigentlich auch die bekannteste Reihe aus dem ganzen Schattenjägeruniversum. Jedes Buch hat von mir eine Bewertung zwischen 4 und 5 Sternen bekommen.

Momentan bin ich auch dabei die Reihe nochmal zu lesen, da sie mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört und Cassandra Clare auch zu meinen drei absoluten Lieblingsautorinnen zählt.

 Übrigens gibt es zu City of Bones auch einen Film, den ich euch aber nicht unbedingt empfehlen würde.
Bildergebnis für city of bones
 Zur ganzen Reihe gibt es nämlich auch eine Netflix Original Serie namens Shadowhunters, zu der es mittlerweile schon 2 Staffeln gibt.
Bildergebnis für shadowhunters








 
 Ein Zusatzband, den ich erst lesen würde, wenn ihr beide Reihen gelesen habt, da es sonst zu Spoiler kommen könnte, ist Der Schattenjägercodex. Darin erfahrt ihr nochmal alles zu Runen, Dämonen, Schattenjägern, Vampiren, Werwölfen, Hexenmeistern und was es sonst noch so alles gibt.
Meiner Meinung nach ist es das Buch definitiv wert, dass man es liest, da man noch viele Infos bekommt.
Wer ein echter Fan des ganzen Universums und von Cassandra Clare ist, sollte sich das Buch definitiv mal anschauen.
Es ist aber kein Must Have, wenn einem die Infos in den beiden Reihen schon reichen,





Ein weiterer Zusatzband ist/sind Die Chroniken des Magnus Bane. Darin sind viele Kurzgeschichten aus dem Leben von Magnus Bane enthalten, wie der Titel ja auch schon verrät.
Da das Buch sowohl Geschichten aus dem 19. und 21. Jahrhundert enthält sollte man, bevor man das Buch liest, Chroniken der Unterwelt und Chroniken der Schattenjäger gelesen haben. Den Schattenjägercodex muss man aber nicht unbedingt vorher lesen.
Ich finde das Buch wahnsinnig toll und kann es allen Magnus Bane Fans nur ans Herz legen.






 Dann gibt es als weiteren Zusatzband Die Legenden der Schattenjägerakademie, die von Simon handeln.
In welchem Zusammenhang er und die Akademie usw. stehen verrate ich nicht, da es Leute die Chroniken der Unterwelt noch nicht (fertig) gelesen haben, spoilern könnte.
Für das Buch solltet ihr einfach nur die Chroniken der Unterwelt gelesen haben.
Auch diesen Zusatzband mochte ich sehr gerne und kann es wieder nur allen Fans von Cassandra Clare empfehlen.




Eine weitere Reihe bzw. ich glaube es wird eine Trilogie aus dem gesamten Schattenjägeruniversum (nennt man das überhaupt so, oder mache nur ich das) sind die dunklen Mächte. Jedenfalls glaube ich, dass die Reihe so heißt.
Der erste Band heißt Lady Midnight und der zweite Lord of Shadows, dieser erscheint allerdings erst im Oktober auf Deutsch. Auf Englisch gibt es das Buch aber schon. Am besten solltet ihr vor der Reihe schon Chroniken der Unterwelt gelesen haben, falls ihr die Reihe noch lesen wollt, ansonsten könnt ihr die Reihe auch so lesen.

Hier der Klappentext zu Lady Midnight:
Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt …





Das waren jetzt alle Bücher, die es bis jetzt, aus dem Schattenjägeruniversum gibt. Natürlich könnt ihr die Bücher in jeder beliebigen Reihenfolge lesen.

Übrigens erscheint 2018 eine neue Reihe von Cassandra Clare auf die sich #Malec Fans schon freuen sollten.



Ich hoffe der Post hat euch gefallen. Tschüß :)




Montag, 7. August 2017

Lesemonat Juli 2017



Hey.
Etwas verspätet gibt es heute meinen Lesemonat für den Juli 2017.
Übrigens werde ich ab jetzt keine Neuzugänge mehr posten, da jeder Neuzugang irgendwann in einem Lesemonat auftauchen wird und ich nach dem Lesen mehr dazu sagen kann.
Beginnen wir wie immer mit meiner Monatsstatistik.
Ich habe im Juli 9 Bücher gelesen, wie die letzten Monate auch. Das traurige daran ist, dass ich 6 Bücher davon in einer Woche gelesen habe... Insgesamt habe ich 3175 Seiten gelesen, das macht 102,42 Seiten pro Tag. Durchschnittlich habe ich die Bücher mit 4,19 von 5 Sterne bewertet.




Das erste Buch das ich im Juli gelesen habe und mich leider in eine Leseflaute gestürzt hat, ist Was andere Menschen Liebe nennen von Andrea Cremer und David Levithan.
Echt schade, dass mir ein Buch von David Levithan tatsächlich nicht gefallen hat. Die Grundidee, ein unsichtbarer Junge, der sich in ein Mädchen verliebt, hört sich ja gar nicht schlecht an. Die Umsetzung war nur leider gar nicht, was ich erwartet habe und ging auch stark in Richtung Fantasy.
Meine komplette Rezension findet ihr hier!
Leider hat es insgesamt nur für 2,5 von 5 Sterne gereicht.






 Danach habe ich dann Das Glück oder was auch immer passiert von Jackie Lea Sommers gelesen. Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen, denn es beinhaltet nicht nur eine Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin Lynn und Silas, sondern behandelt auch das Thema Glaube und eine sehr interessante Krankheit, weshalb das Buch mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.
Meine komplette Rezension findet ihr hier!
Das Buch gehört auf jeden Fall zu den besten Büchern, die ich 2017 gelesen habe und bekommt daher 5 von 5 Sterne.







Weiter ging es dann für mich mit dem ersten Band von Das Lied von Eis und Feuer. Das ist die Buchreihe auf der Game of Thrones basiert und wurde von George R. R.  Martin geschrieben. Zur Handlung an sich sage ich jetzt nichts, da dass zu erklären viel zu kompliziert ist. Ich mochte das Buch auf jeden Fall, auch wenn es teilweise sehr anstrengend zu lesen ist, aufgrund der Sprache und den vielen Charakteren, von denen ich auch nicht alle mag.
Trotzdem möchte ich die Buchreihe weiterlesen.
Als Bewertung habe ich dem Buch 4 von 5 Sterne gegeben. Nicht weil das Buch schlecht war, sondern weil ich mich beim Lesen ein paar mal durchquälen musste.






 Danach habe ich den ersten Band der Zeitenzauber-Reihe von Eva Völler gelesen. Irgendwann habe ich schonmal den zweiten davon gelesen, aber irgendwie nie den ersten. Genau das habe ich jetzt nachgeholt.
Das Buch handelt im wesentlichen von der 17-jährigen Anna, die mit ihren Eltern nach Venedig fährt und aufgrund einer merkwürdigen Gondel in die Zeit zurückreist.
Ich mochte das Buch sehr gerne und werde auch den zweiten nochmal lesen, um die Trilogie zu vervollständigen.
Das Buch hat von mir 5 von 5 Sterne bekommen. 






Als nächstes habe ich dann Kieselsommer von Anika Beer gelesen.
Das Buch handelt von den beiden Freundinnen Tilda und Ella, die das erste Mal alleine Urlaub machen, bis ein Typ zwischen die Fronten gerät.
Wie ihr in meiner Rezension, die ihr hier findet, nachlesen könnt, hat mir das Buch leider gar nicht gefallen.
Die Charaktere waren sehr unsympathisch und wahnsinnig naiv und die Handlung war sehr vorhersehbar.
Leider hat es nur für 2 von 5 Sterne gereicht und das ist so ziemlich die schlechteste Bewertung die ich einem Buch jemals gegeben habe.





Weiter ging es dann für mich mit einem englischen Buch und zwar the perks of being a wallflower von Stephen Chbosky.
Das Buch handelt von Charlie, der, wie man im Titel schon erahnen kann, ein Mauerblümchen ist. 
Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch sehr gerne, nur habe ich ein paar Dinge erst verstanden, als ich den Film gesehen habe. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es im Buch nicht  gut genug thematisiert wurde, oder ob ich es einfach nicht verstanden habe.
Nichtsdestotrotz hat das Buch von mir 5 von 5 Sterne bekommen.






Danach habe ich Wir können alles sein, Baby von Julia Engelmann gelesen.
Das Buch ist der zweite Teil ihrer Poetry Slam Textsammlung in einem Buch verpackt. Besser kann ich das irgendwie nicht ausdrücken.
Ich mag ihre Texte wahnsinnig gerne und lese gerade auch den dritten Band davon. Da es nur Texte sind braucht man nicht wahnsinnig viel Zeit für das Buch, aber ich mache das so, dass ich immer 1-2 Texte vor dem Schlafengehen lese. 
Ich finde mich einfach in ihren Texten wieder und teilweise geben sie mir auch Kraft und Motivation. Daher bekommt das Buch 5 von 5 Sterne.





Das zweite englische Buch, welches ich im Juli gelesen habe, war Ugly Love von Colleen Hoover. Ich habe es bereits auf Deutsch gelesen, wollte es aber nochmal auf Englisch lesen, weil ihre Bücher in Originalsprache sowieso viel besser sind.
Und wie ihr vermutlich wisst zählt Colleen Hoover zu meinen Lieblingsautoren. Tatsächlich habe ich zur deutschen Ausgabe bereits eine Rezension geschrieben, da dies allerdings erst meine zweite Rezension war, würde ich nicht empfehlen bei ihr vorbeizuschauen. (Aber ihr findet sie hier)
Von mir hat das Buch 5 von 5 Sterne bekommen.






Das letzte Buch, dass ich im Juli gelesen habe war City of Bones.
Ich bin nämlich gerade dabei die Reihe zu rereaden, da ich durch die Serie irgendwie vergesse, was in den Büchern eigentlich alles passiert ist und da Cassandra Clare ebenfalls zu meinen Lieblingsautoren zählt.
Da das Buch ein Reread war habe ich es nicht bewertet, aber eigentlich würde es 5 von 5 Sterne bekommen, obwohl es beim ersten Mal lesen nur 4 Sterne bekommen hat.
Ich möchte übrigens zum ganzen Schattenjägeruniversum ein Guide machen, was es alles gibt und womit ihr anfangen solltet.







Ich hoffe der Lesemonat hat euch gefallen. Tschüß :)

Sonntag, 6. August 2017

Rezension: Kieselsommer

Hey. Ich habe heute eine Rezension zu Kieselsommer von Anika Beer für euch. 
Danke an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.








• Titel: Kieselsommer

• Autorin: Anika Beer

• Verlag: cbj
• Preis: 14,99 [D] 15,50 [A] 
Ebook: 11,99
• Seiten: 320









Klappentext:
Der beste Sommer überhaupt?
Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?  

Meine Meinung:

Ich habe viele Meinungen zu dem Buch gelesen und viele waren sehr positiv. Warum meine eher negativ ausgefallen ist, erfahrt ihr jetzt.
Zunächst einmal zur Grundidee.
Zwei Mädchen, die zu zweit Urlaub machen und dann gerät plötzlich ein Junge zwischen die Fronten.
Klingt interessant und nach einem echten Urlaubsbuch. Ich habe es auch im Urlaub gelesen und die Umsetzung war in etwa so, wie ich es erwartet habe. Leider ist das aber nicht so gut, denn ich hätte es besser gefunden, wenn mich das Buch ein bisschen mehr überrascht hätte.
Zum Schreibstil muss ich sagen, dass mir dieser überhaupt nicht gefallen hat. Eigentlich finde ich es gar nicht so schlecht, wenn Bücher aus der Er/Sie/Es Perspektive geschrieben sind, weil man so gut aus der Sicht von allen Charakteren schreiben kann.
Allerdings war für mich der Sprung zwischen den Charakteren immer sehr chaotisch. Einzig und allein die Art, wie die Autorin alles beschrieben hat,  hat mir gut gefallen.
Die Entwicklung der Geschichte war wieder ganz gut, da alles weder zu schnell, noch zu langsam ging. Allerdings hat mir die Geschichte an sich nicht wirklich gefallen.
Zu den Protagonistinnen Tilda und Ella kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich keine von beiden sonderlich mochte. 
Tilda war Ella gegenüber immer sehr eifersüchtig, was mich stellenweise sogar zu der Schlussfolgerung brachte, sie sei in Ella verliebt. Das war aber nicht der Fall und deshalb war die Eifersucht für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar.
Bei Ella habe ich außerdem gemerkt, dass sie genau null Selbstbewusstsein hat. Obwohl Mats mit ihr zusammen ist, hat sie trotzdem die ganze Zeit Angst, dass sie nicht gut genug für ihn ist, was ich wirklich sehr nervig fand.
Der einzige wirkliche Nebencharakter war Mats, wobei man ihn auch zu den Protagonisten zählen könnte. Ihn mochte ich auch nicht wirklich, ich kann aber nicht  sagen, wieso eigentlich.
Überraschungen konnte das Buch für mich leider auch nicht wirklich bereithalten.
Um nochmal alle Kritikpunkte aufzuzählen: 
Ich mochte die Geschichte an sich nicht, da sie meiner Meinung nach eher oberflächlich war, beziehungsweise ständig Probleme an Stellen aufgekommen sind, wo eigentlich keine waren.
Die Charaktere waren unsympathisch und der Schreibstil war eher verwirrend. Außerdem war die Geschichte für mich sehr vorhersehbar.
Das einzige das mir gut gefallen hat, war die Art und Weise, auf die die Autorin alles beschrieben hat.
Mein Fazit ist, dass ich das Buch leider nicht gut fand und ich es deshalb nicht wirklich empfehlen kann, auch wenn es irgendwie viele gut fanden.
Das Buch bekommt von mir leider nur 2 von 5 Sterne.



Ich hoffe die Rezension hat euch gefallen. Tschüß :)




Donnerstag, 20. Juli 2017

Rezension: Das Glück oder was auch immer passiert

Hey. Ich habe gestern Das Glück oder was auch immer passiert von Jackie Lea Sommers beendet. Meine Rezension dazu gibt es heute. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar.








 • Titel: Das Glück oder was auch immer passiert

• Autorin: Jackie Lea Sommers

• Verlag: dtv
• Preis: 14,95 [D] 15,40 [A] 
Ebook: 12,99
• Seiten: 368

• Genre: Jugendroman






Klappentext: 
Silas und Lynn – eine explosive Mischung – ein einzigartiger Sommer 
Silas Hart, 17, gutaussehend, sarkastisch, faszinierend, stellt das Leben von Lynn komplett auf den Kopf. Neu in der Stadt ist er so völlig anders als all die anderen Jungs in Green Lake City. Er ist ein leidenschaftlicher Leser, liebt Gedichte, mag Philosophie, ist rotzfrech, entwaffnend ehrlich und einfach hinreißend. Aber Silas hat noch eine Zwillingsschwester, die ein Geheimnis umgibt. Und Lynn hat bereits seit Jahren einen Freund. Während sich Silas und Lynn immer stärker ineinander verlieben und einen unvergleichlichen Sommer erleben, bahnt sich eine Katastrophe an …



Meine Meinung:
Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war für mich sofort klar, dass ich es lesen muss. Es hört sich nämlich nicht wirklich an wie eine 0815 Liebesgeschichte. Zumindest was den Jungen Silas angeht, denn er ist leidenschaftlicher Leser. 
Ich hatte an das Buch nicht allzu viele Erwartungen, da ich die Autorin nicht kenne und von dem Buch vorher auch noch nichts gehört habe. Aufgrund des Klappentexts dachte ich auch eher an eine locker-leichte Liebesgeschichte, aber mit so viel Tiefgang und Gefühl habe ich nicht gerechnet.
Die Grundidee des Buches ist natürlich erst mal zwei Menschen, die irgendwie fasziniert voneinander sind, aber natürlich gibt es Dinge die zwischen ihnen stehen, wie Silas' Schwester und Lynns Freund. Umgesetzt wurde diese Idee besser als ich es erwartet habe. Ich hatte nämlich schon Angst, dass Lynns eigentlicher Freund betrogen wird, denn betrügen geht für mich gar nicht. Glücklicherweise hat Lynn mit ihm Schluss gemacht, auch wenn sie das, meiner Meinung nach etwas früher hätte tun sollen. Die Geschichte von Silas' Schwester Laurel und ihre Krankheit fand ich auch wahnsinnig spannend. Und natürlich kam die Liebesgeschichte zwischen Silas und Lynn auch nicht zu kurz. 
Auch sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Es wurde alles gut genug beschrieben, sodass man sich auskennt, aber nicht zu sehr, sodass es langweilig werden würde. 
Ursprünglich hatte ich geplant das Buch mit in den Urlaub zu nehmen, aber irgendwie habe ich es innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Ich bin einfach nur so durch die Seiten geflogen und die Geschichte wurde nie langweilig. Stattdessen hat sich immer mehr Spannung aufgebaut und immer mehr ist passiert. Das war auch der Grund, warum ich ab circa der Hälfte heulend in unserem Garten lag. Glücklicherweise hat mich dabei niemand gesehen :D
Kommen wir nun zur Protagonistin Lynn. Sie hat sich am Anfang des Buches unglaublich einsam gefühlt und diese Einsamkeit konnte ich wahnsinnig gut nachvollziehen. Dann liest sie auch noch wahnsinnig gerne und hat einen Pastor als Vater. Gerade das letzte fand ich wahnsinnig interessant, weil Lynn selbst gar nicht so religiös ist. Generell spielt Gott in diesem Buch auch eine Rolle, was meiner Meinung nach sehr interessant war.
Der wichtigste Nebencharakter ist natürlich Silas. Ich mochte ihn, genau wie Lynn, sehr gerne. Sehr gerne mochte ich auch seine Schwester Laurel. Ich fand auch, wie vorhin schon erwähnt, ihre Krankheit sehr interessant. Wobei interessant vermutlich nicht das richtige Wort für eine Krankheit ist, aber wenn ihr wisst, was sie hat, versteht ihr es vermutlich.
Zum Thema Kritikpunkte weiß ich gar nicht, was ich sagen soll. Der Kritikpunkt ist, dass dieses Buch einfach viel zu gut war...
Positive Dinge hingegen kann ich viele aufzählen. Das Buch konnte mich immer wieder überraschen, denn es handelt nicht nur von einer Liebesgeschichte, sondern auch von Gott, Schicksalsschlägen und philosophischeren Themen. Außerdem sind die Charaktere toll, genau wie der Schreibstil.
Ich kann dieses Buch wirklich JEDEM empfehlen und es kommt bestimmt unter die besten Bücher, die ich 2017 gelesen habe/lesen werde. 
Mitgenommen habe ich aus dem Buch einiges, wie zum Beispiel, dass Freundschaft wahnsinnig wichtig ist und andere Dinge, die ich nicht aufzählen werde, weil ich nicht spoilern will. 
Natürlich bekommt das Buch 5 von 5 Sterne!
Ich hoffe die Rezension hat euch gefallen. Tschüß :)